Mit Respekt ins neue Jahr

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Umwelt- und Tierschutzlandesrat Anton Lang appelliert einmal mehr an seine Mitmenschen, hohe Luft- und Lärmbelastung, Tierleid und Verletzungsgefahr durch Silvester-Feuerwerkskörper so gut es geht zu vermeiden, indem die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden bzw. auf eigene Feuerwerke weitgehend verzichtet wird.

„Schenken Sie zum heurigen Jahreswechsel Respekt und nehmen Sie daher in der Silvesternacht auf Ihre Mitmenschen, auf unsere Tiere und auf unsere Umwelt Rücksicht“, ersucht der Landesrat. In den steirischen Städten und Ballungsräumen werden nach den Silvesterfeuerwerken alljährlich extrem erhöhte Schwebstaub- und Feinstaubkonzentrationen in der Luft gemessen. Feuerwerkslärm kann zudem enorme Werte erreichen, schon bei kurzzeitiger Einwirkung können Gehörschäden entstehen. Besonders sensibel reagieren Tiere auf diese Lärmbelastung, die Folgen reichen von einer Erhöhung der Herzfrequenz über Ausweichbewegungen bis hin zu panischer Flucht. Die Silvesterknallerei ist auch für die Menschen nicht ungefährlich. In Österreich müssen jedes Jahr mehrere hundert Personen in Krankenhäusern behandelt werden, weil sie sich beim Hantieren mit pyrotechnischen Produkten verletzt haben - meist durch unsachgemäße Verwendung. Mehr als ein Drittel davon sind Kinder unter 14 Jahren. Durch das Zünden von Krachern in Menschenmengen oder durch am Boden explodierende Raketen kann man nicht nur sich selbst, sondern auch andere verletzen. Besonders gefährlich sind illegale Billigerzeugnisse aus dem Internet, deren Wirkungen verheerend sein können - von schweren Verbrennungen bis hin zu abgerissenen Extremitäten. Gemeinhin drastisch unterschätzt wird auch die von Feuerwerkskörpern ausgehende Brandgefahr - glühende Einzelteile können auf trockene Wiesen oder Waldbereiche bzw. auf (Holz-) Gebäude oder gelagerte Materialien fallen und so Brände auslösen.

Nicht zuletzt stellen sogenannte „Blindgänger“ für das Straßenreinigungspersonal, für Wild- sowie Haustiere und für
spielende Kinder eine Gefahr da.

Kackeriki. Der Wahnsinn ruft!

„Dieses Buch enthält Wahrheitsanteile und kann daher zu Realitätsallergien führen, vor allem bei Menschen, die zu penetranter Humorlosigkeit neigen.“ Mit diesen Worten warnt der steirische Kabarettautor und Satiriker Walter Wemmer vor seinem nunmehr vierten Buch, in dem er in bewährter Manier Alltagsthemen wie etwa den Reisewahn, die Jäger, Sportlerinterviews, Inserate, Gedenktage, das Saugen & Lüften, Himmel & Hölle und vieles mehr satirisch mit spitzer Feder, Ironie und Sarkasmus zu einem „Kabarett zum Lesen“ aufbereitet. Beste Leseunterhaltung ist also garantiert, wofür auch die Vergangenheit des Autors spricht, der u.a. für das Kabarett Simpl, die Tellerwäscher, die Giftzwerge, die Kleine Komödie und auch für den TV-Hit „Harald & Eddi“ geschrieben hat.

Kackeriki. Der Wahnsinn ruft! Erhältlich online bei Amazon und im Buchhandel (Thalia, Morawa). Auch als E-Book erhältlich.

„Kabarett zum Lesen“ FOTO: Donner

Freie Fahrt

Die Häuser der Bühnen Graz bieten in Kooperation mit dem Landesverkehrsressort und der Verbund Linie Steiermark ein neues Service für alle ihre BesucherInnen: Freie Fahrt zu sämtlichen Locations der Bühnen Graz.

Aus der gesamten Steiermark (vor allem auch in der Zone 101 Graz) sichert den Fahrgästen eine am Beförderungstag gültige Eintrittskarte bzw. Abokarte der Bühnen Graz die kostenlose Fahrt in allen Öffis des Verkehrsverbundes Steiermark zu den einzelnen Veranstaltungen in Oper, Schauspielhaus, Next Liberty, Orpheum, Dom im Berg oder auf der Schloßbergbühne Kasematten. Das Angebot ist jeweils zur Hinfahrt ab 3 Stunden vor und zur Rückfahrt bis 7 Stunden nach Veranstaltungsbeginn gültig.

Tolles Service !

„Was in Städten wie Wien oder Salzburg schon Standard ist, wird jetzt auch für die steirische Landeshauptstadt angeboten“, freut sich Verkehrslandesrat Anton Lang. Weitere Infos zu Gültigkeit und Abwicklung finden Sie unter http://freiefahrt.buehnen-graz.com, Fahrpläne unter www. verbundlinie.at.

Hohe Auszeichnung

Seit beinahe 900 Jahren sind die Mönche von Stift Rein Bewahrer historischer Kulturgüter und sorgen mit dem Stiftswald für die Grüne Lunge im Bezirk.

Wie kaum ein Orden prägten im Mittelalter die Zisterzienser die Klosterlandschaften, entwässerten Sumpfgebiete, bauten Kanäle und Mühlen, kultivierten das Land oder legten Wege an.

Beim länderübergreifenden Projekt „Vielfalt in der Einheit“ beteiligt sich Stift Rein an der Spurensuche. Die Erkenntnisse sollen die Geschichte durch pädagogische und touristische Angebote ins Bewusstsein rücken.

Für dieses Engagement zeichneten die Landeshauptleute Hermann Schützenhöfer und Michael Schickhofer den Prior von Stift Rein, Pater Martin Höfler im Rahmen des vom Steirischen Volksbildungswerk initiierten Gemeindewettbewerbes aus. „Um den positiven Weg für eine gute Zukunft der Steiermark weitergehen zu können, braucht es eine intensive Reflexion des Vergangenen“, betonte Schickhofer. Prior Pater Martin führt den Erfolg des Projektes auf die Forschungstätigkeit ehrenamtlicher Stiftsführer, allen voran der Kunsthistorikerin Elisabeth Brenner, sowie die Unterstützung der Gemeinde Gratwein-Straßengel zurück.

Franz Majcen, Hermann Schützenhöfer und Michael Schickhofer überreichten Prior Martin Höfler die Urkunde vom Steirischen Volksbildungswerk. FOTO: Foto Frankl

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  • Dieser Inhalt ist: Redaktioneller Beitrag
Letzte Änderung am Freitag, 30 November 2018 12:47

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