Schauplatz Kultur

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Das Ortszentrum von Kalsdorf wird zur Zeit von der Großbaustelle für das Projekt St. Anna Park geprägt. Gegenüber dem Gemeindeamt entsteht mit der Parkanlage auch ein kulturelles Zentrum samt Café. Aber ein Kulturschauplatz ist die Marktgemeinde auch jetzt schon, wie das vielfältige Veranstaltungsangebot beweist.

6. Oktober: 19.00 Uhr, Aula der VS Kalsdorf

Steirisches Sänger- und Musikantentreffen 2018

Musik: Die Brüader, Freigarten Blås, Streichholz Musi, Kalsdorfer Lehrermusi Moderation: Daniel Neuhauser

13. Oktober, 20.00 Uhr, Kulturkeller Kalsdorf

A Tribute to Johnny Cash

Livehaftig und musikalisch auf höchstem Niveau verneigen sich: Lost Compadres, Christian Masser, Southern Accent und Jimmy Cogan - einer der Gründerväter der österreichischen Popmusik und heimische Legende des Blues & Country Genres wird Johnny Cash als „Special Guest“ seine Referenz erweisen.

25. Oktober, 16.00 Uhr, Kulturkeller Kalsdorf

Der Kasperl kommt

9. November, 20.00 Uhr, Kulturkeller Kalsdorf

Tim Easton + Meena Cryle & Chris Fillmore

Tim Easton aus Ohio, einer der angesehensten Singer-Songwriter in seiner amerikanischen Heimat, macht diesmal auf seiner Österreich-Tournee auch in Kalsdorf Halt. Neben Tim Easton werden Meena Cryle & Chris Fillmore auf der Bühne des Kulturkellers stehen. Die beiden bilden ein Gespann, das in dieser Intensität im gegenwärtigen Musikbusiness nicht allzu oft zu finden sein dürfte.

30. November, 20.00 Uhr, Kulturkeller Kalsdorf

Grodaus nach Betlehem

Benefizveranstaltung mit dem Austropop-Duo „Grodaus“ zu Gunsten des Vinziverbandes Kalsdorf / Fernitz. Musik im „Grodaus“-Stil und Texte und Geschichten gelesen von GRin Michaela Geiger als Einstimmung in den Advent. Der Erlös aus dem Kartenverkauf sowie die Einnahmen der Gastronomie sollen dem Vinziverband helfen, Christkind für Familien in Not zu sein. Einen schönen Abend erleben und beim Helfen helfen! Besser kann man den Advent nicht beginnen.

Der Tod bohrt nach

Die auch als Schauspielerin bekannte Autorin Isabella Archan feiert mit ihren deutschland– und österreichweiten Krimilesungen der besonderen Art große Erfolge. Kürzlich ist nun der 3. Band ihrer „Zahnarzt-Krimis“ erschienen. Am 27. September wird sie in der Bibliothek in Raaba-Grambach aus „Der Tod bohrt nach“ lesen. Wir baten sie zum Kurzinterview:

Frau Archan, wie kamen Sie auf die Idee, ausgerechnet einen Krimi zu schreiben, der eine Zahnärztin als Protagonistin hat?

Ich hatte früher eine ziemliche Panik vorm Zahnarztbesuch und obendrauf eine Spritzenphobie. Und ich habe mir überlegt, dass die Angst vor einem Mörder und die Ängste vor Bohrgeräuschen und Injektionsnadeln gut zu kombinieren wären. Dazu eine kräftige Portion Humor, den ich zwischen all der Spannung immer wichtig finde.

Haben Sie die eine oder andere lustige/kuriose und vor allem reale Zahnarzt-Anekdote auf Lager?

Vor einer Weisheitszahn-OP musste ich dringend auf die Toilette und bin noch mal aus dem Behandlungszimmer. Alle Angestellten und meine Zahnärztin dachten, ich sei mit Dentallätzchen um den Hals getürmt.

Wie sehen denn Ihre Recherchen aus? »Ermitteln« Sie selbst zwischen Bohrer und Mundspiegel?

Bei mir läuft es so: Ich schreibe den Krimi mit all den zahnärztlichen Zwischenspielen zuerst so, wie ich es mir vorstelle. Dann treffe ich mich mit meiner Zahnärztin und sie korrigiert. Dazu lasse ich mir von Patienten und anderen Zahnärzten gerne Storys erzählen, welche skurrilen Dinge tatsächlich passieren können. Die sammle ich alle in meinem Kopf, schüttle sie durch und mache einen neuen Krimi daraus.

MordsTheaterLesung mit Isabella Archan. FOTO: Britta Schmitz

Sie sind eigentlich ausgebildete Schauspielerin. Wie sehr hilft Ihnen Ihre Theater– und Fernseherfahrung bei Ihren Lesungen?

Auf jeden Fall sehr. Bei den MordsTheaterLesungen kann ich auch meine Theaterleidenschaft ausleben. Schreiben ist wunderbar, Theaterspielen ebenso hier habe ich den Schnittpunkt beider Universen.

Termin vormerken: Lesung mit Isabella Archan am 27. September um 18 Uhr in der Bibliothek Raaba-Grambach. Eintritt: Freie Spende für die Bibliothek. Um Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0316 40 11 36 wird gebeten.

Stiftertag in Rein

Der Name der Steiermark geht zurück auf den Stifter von Rein. Im Jahr 1129 legte Markgraf Leopold der Starke von Steyr den Grundstein des Klosters, die Mönche kamen vom Mutterkloster Ebrach/ Deutschland.

Noch im Gründungsjahr starb Leopold, am Nationalfeiertag wird im Stift Rein seines Todestages gedacht. Bei der Stiftermesse am 26. Oktober um 10.00 Uhr gibt es ein Wiedersehen mit Salzburgs Erzbischof Franz Lackner, der die Messe in der Basilika lesen wird.

Die musikalische Umrahmung kommt vom Männergesangverein Liebenau unter der Leitung von Johann Kern. Der Gössendorfer ist Obmann des Männerchors, der auf eine 112-jährige Geschichte blickt.

Ein gebürtiger Gössendorfer ist auch Pater Thomas Friedmann, der Zisterzienser ist heute Diakon im Stift Rein. Im Anschluss werden über hundert Musikerinnen und Musiker des Musikbezirkes Deutschlandsberg die Klangwolke, komponiert von Rudolf Bodingbauer, im Stiftshof zur Aufführung bringen. Traditionell gibt’s dazu für die Besucher Klostersuppe und Leopoldibrot.

Johann Kern und seine Kollegen vom Männergesangverein Liebenau singen im Stift Rein bei der Festmesse mit Erzbischof Franz Lackner. FOTO: Edith Ertl

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  • Dieser Inhalt ist: Redaktioneller Beitrag
Letzte Änderung am Dienstag, 18 September 2018 09:08

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