Gratis Urlaub machen

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Auch im heurigen Jahr sorgte das Land Steiermark gemeinsam mit den Sozialhilfeverbänden wieder dafür, dass dank der Senioren-Urlaubsaktion auch ältere Menschen mit geringerem Einkommen erholsame Urlaubstage verbringen können – und das noch dazu gratis.

Die Senioren-Urlaubsaktion des Landes wird nun schon seit 30 Jahren durchgeführt. „Damit wollen wir unseren älteren Mitmenschen die Möglichkeit zu einem Tapetenwechsel bieten, indem sie gratis einen achttägigen Urlaub in ausgewählten steirischen Gasthöfen verbringen können“, beschreibt die zuständige Soziallandesrätin Doris Kampus diese Initiative. 1.638 Frauen und Männer, die älter als 60 Jahre sind und über ein nur geringes Einkommen verfügen, kommen so auch heuer wieder in den Genuss eines Gratis-Urlaubs.

Kastanien braten und Lieder trällern

Herbstliche Stimmung in unseren adcura Häusern! Während in Feldkirchen die Kürbisse geputzt sind, sammeln die Bewohner in Gössendorf die ersten Blätter für die herbstliche Deko.

In unserem Haus in Gössendorf werden zum Herbstfest Kastanien gebraten, Lieder geträllert und es wird zu stimmungsvoller Musik getanzt.

Die Bewohner in Feldkirchen freuen sich auf den bevorstehenden Buschenschankausflug. Ob das Herbstfest mit Weißwurst, eine kunstvolle Vernissage oder das Martiniganserlessen heuer im Rahmen eines Candle Light Dinners stattfindet, ließ Heimleitung Maria Nehl noch offen. Wir sind gespannt.

Seniorenwohnen in der Grazer Vorstadt!

adcura Feldkirchen Tel: 0316 / 24 20 35

adcura Gössendorf 03135/ 49 122

adcura-Bewohner beim Feiern.

Herbstliche Beschäftigung.

Nicht zu Hause und doch Daheim

Das in der Nähe von Graz gelegene Pflegehaus Nestelbach steht für persönliche Betreuung und kleinstrukturierte Organisation, die viel Spielraum für menschliche Zuwendung und individuelle Pflege zulässt.

Ein liebevolles, persönliches Miteinander prägt den Alltag und stärkt das Gemeinschaftsgefühl unter den Bewohner Innen. Die 24 Ein- und 8 Zweibettzimmer sind hell, einladend und bieten herrlichen Ausblick in die Natur. Das bestens ausgebildete Personal bietet in Fällen der Kurz- oder Langzeitpflege absolute Professionalität – speziell Sicherheit und Kompetenz sind hier entscheidende Qualitätsmerkmale.

Nähere Informationen: www.pflegehausnestelbach.at

Sozialpolitisch in die Offensive gehen

Für den Herbst 2018 kündigt Soziallandesrätin Doris Kampus eine Reihe von Projekten und Initiativen an. Gerade die Anliegen der Pensionistinnen und Pensionisten liegen ihr dabei sehr am Herzen.

Frau Landesrätin, viel wird über das Sozialsystem in Österreich diskutiert. Wie bewerten Sie diese Diskussion, in der es vor allem um Kürzungen geht?

Wenn es um Sozialpolitik geht, dann kennt die schwarz-blaue Bundesregierung nur den Rotstift. Vom Arbeitsmarkt über die Gesundheitsversorgung bis zur Mindestsicherung wird gekürzt. Meine Politik ist anders: Wir wollen jene Menschen, die es brauchen, so unterstützen, dass sie möglichst rasch wieder auf eigenen Beinen stehen und gehen können. Die Bundesregierung fesselt hingegen die Menschen und fordert sie gleichzeitig zum Laufen auf.

Wo setzen Sie in diesem Herbst Ihre politischen Schwerpunkte?

Wir machen Sozialpolitik, die diesen Namen auch verdient. Gerade an den Maßnahmen für ältere Menschen in der Steiermark kann man das ablesen. Wir haben auch in diesem Sommer wieder die Gratisurlaubsaktion sehr erfolgreich durchgeführt. Die Wohnunterstützung wurde so angepasst, dass sie älteren Menschen mit geringem Einkommen weiter hilft. Wir passen da auch immer rasch die Grenzwerte an, wenn die Pensionen erhöht werden. Und auch der Heizkostenzuschuss kommt Pensionistinnen und Pensionisten mit geringem Einkommen zugute. Da werden wir im September den Zuschuss für den Winter 2019/2019 in der Regierung beschließen.

Soziallandesrätin Doris Kampus hat auch für die Anliegen der Pensionistinnen und Pensionisten immer ein offenes Ohr. FOTO: Scheriau

Ende August haben Sie ein umfassendes Arbeitspaket für den Herbst 2018 vorgestellt: Was ist die Klammer, die die Vielfalt der Vorhaben zusammenhält?

Wir machen Sozialpolitik für die Menschen in diesem Land und nicht gegen sie. Wir schauen auf die Schattenseiten des Lebens und lassen niemanden zurück. Mein Credo ist: Das Leben verläuft nicht immer gerade, jede und jeder hat eine zweite Chance verdient. Wir achten aber auch dass mit den Mitteln im Sozialsystem korrekt umgegangen wird. Bei Missbrauch schauen wir nicht weg, sondern ziehen Konsequenzen.

Was haben Sie im Herbst konkret vor?

Wir werden die Behindertenhilfe ausbauen mit 173 neuen Plätzen, regionale Beratungszentren errichten und mehr Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt bringen. Wir werden gegen Armut kämpfen und nicht gegen die Armen im Land.

Positive Neuerungen

Im Wohnunterstützungsgesetz hat Soziallandesrätin Doris Kampus für Verbesserungen gesorgt. Diese gelten für Mieter und Mieterinnen mit geringerem Einkommen, und zwar rückwirkend mit 1. Jänner 2017

Vor allem Bezieherinnen und Bezieher von Mindestpensionen müssen jetzt nicht mehr eine gleichzeitige Kürzung der Wohnunterstützung hinnehmen, wenn ihre Pension erhöht wird. Anlass für die Novellierung des Wohnunterstützungsgesetzes war die vom Bund beschlossene Erhöhung der Pensionen. Diese nämlich hätte nach bisheriger Gesetzeslage für PensionistInnen Einbußen bei der Wohnunterstützung mit sich gebracht. Künftig werden die Grenzwerte für den Bezug der Wohnunterstützung über die neue Verordnung flexibel an die Höhe der Mindestpension angepasst. Zusätzlich wurde auch der Vermögensfreibetrag von knapp 4.200 auf 10.000 Euro erhöht.

Keine Einbußen. FOTO: shutterstock.com

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Letzte Änderung am Dienstag, 18 September 2018 12:32

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