AUVA Falltraining

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Sturz und Fall sind mit Abstand die häufigsten Unfallursachen in der Schule, beim Schulsport und in den Pausen – davon zeugen knapp 20.000 Unfälle pro Jahr.

Neben fehlenden Sicherheitsvorkehrungen stellen Unaufmerksamkeit, mangelnde Kondition und Koordination sowie Leichtsinn und Selbstüberschätzung die größten Risikoquellen dar. Da sich aber trotz noch so guter Präventionsarbeit nicht jeder Unfall vermeiden lässt, ist ganz besonders das richtige Fallen etwas, das es zu erlernen gilt.

In der VS Schirning wurde über die AUVA schon zum dritten Mal ein Falltraining angeboten, bei dem die Kinder aller vier Schulstufen mit großem Interesse und Begeisterung lernten, richtig zu fallen bzw. zu stürzen.

Schönes & Köstliches

Sich perfekt auf Weihnachten vorbereiten und dabei Gutes tun – das geht beim Christkindlmarkt in Judendorf!

Am Eröffnungstag, dem 2. Dezember, gibt es neben einem umfangreichen Rahmenprogramm, Kulinarik und vielen Advent-Hütten ab 14 Uhr Weihnachtsdekoration, köstliche Kekse und tolle Geschenke zu kaufen.

Nun freuen sich die engagierten jungen Kreativen auf viele Kundinnen und Kunden am 1. Adventsonntag!

Das Besondere dabei: Die „Verkäufer“ an einem dieser Stände sind Schülerinnen und Schüler der Volksschule Schirning. Mit Unterstützung des Elternvereins bieten sie an, was sie gemeinsam mit Eltern, Geschwistern und Lehrern in stundenlanger Arbeit liebevoll gebastelt, gebacken und gestaltet haben. Vom Erlös wird die Schule neue Projekte für die Kinder realisieren können.

Idee umgesetzt

Billard spielen mit dem Fuß? Auch das geht, ist gar nicht so unbeliebt und nun auch in Gratwein-Straßengel möglich.

Marc Krammer und Sebastian Wiesinger hatten im Frühling 2018 die Idee und nutzten die Chance, diese beim Jugendsprechtag der Gemeinde vorzustellen. Über das Beteiligungsprojekt „Deine Idee – Dein Projekt“ der Gemeinde wurde das Projekt schließlich in Angriff genommen und mit der Tischlerei Schönbacher auch der perfekte Partner und die richtige fachliche Unterstützung für die Realisierung gefunden.

Fussball-Billard. FOTO: Urdl-Neuhold

Heraus gekommen ist ein ca. 6 x 4 Meter großer Court inmitten des Schulzentrums Gratwein. Die Bälle für ein Spiel kann man sich Montag bis Freitag im Jugendzentrum ClickIn kostenlos ausborgen. Auch die Benützung ist für alle frei und kostenlos.

Hilflos ausgeliefert

Kürzlich beschäftigte der erschütternde Fall der sechsjährigen Sophia aus England die Medien, die von einer Schulkollegin derartig gemobbt wurde, dass sie ins Krankenhaus musste. Leider ist sie kein Einzelfall. Die AK Steiermark nimmt sich seit Jahren des Themas an und entwickelte ein Maßnahmenbündel gegen (Cyber-)Mobbing.

Mobbing gehört zum Schulalltag mehrheitlich dazu – das geht aus einer Studie der AK Steiermark (Stand: Oktober 2017) hervor. Die Betroffenheit von Mobbing in der eigenen Klasse bzw. Schule liegt bei fast zwei Drittel (64,3 %) und über Schulstufen hinweg bei über 60 Prozent. Mobbingopfer werden vor allem in den Pausen (66,7 %), aber auch in der Freizeit (40,0 %) schikaniert. Das Mobben im Unterricht liegt bei 32,1 Prozent. Die häufigsten Gründe für Mobbing sind das Anderssein, das Aussehen und das Außenseiter-Dasein. Die Gemobbten fühlen sich verletzt, werden aggressiv und wütend, ziehen sich zurück, können nicht mehr so gut lernen – 2,3 Prozent denken an Suizid. Im Jahr 2014 hat die AK Steiermark die erste Studie zu Mobbing in Schulen durchgeführt.

„Seither haben sich die Anfragen in der Bildungsberatung massiv verstärkt“, sagt AK-Bildungsexpertin Alexandra Hörmann. Als Konsequenz hat es sich die AK zur Aufgabe gemacht, bei diesem gesellschaftlich brisanten Thema selbst aktiv zu werden. AK-Präsident Josef Pesserl: „Aufgrund der erschreckenden Ergebnisse haben wir unser Angebot weiterentwickelt. Wir wollen, dass es unseren Kindern gut geht.“ Für Berufsschulen werden Workshops abgehalten, bei denen die Lehrlinge im Rahmen von Outdoor-Trainings Handlungsalternativen kennenlernen, an allen Schulen halten die AK-Expertinnen und Experten Vorträge.Ein eigens produzierter Videoclip klärt über Mobbing auf und eine Broschüre fasst neben den Kontakten zu Beratungsstellen die wichtigsten Maßnahmen passend für alle Altersstufen zusammen.

Erschreckend alltäglich. FOTO: pixabay.com

Darüber hinaus wirkt die AK an der Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern mit und versteht sich als Vernetzungspartner mit anderen Institutionen.

as Thema war übrigens kürzlich auch Gegenstand eines Referates mit dem Titel „Was tun bei (Cyber) Mobbing – Dynamik eines Massenphänomens“ beim 7. Österreichischen Präventions kongress.

Was versteht man unter Mobbing?

Mobbing ist eine spezielle Form von Gewalt mit lang anhaltenden und weitreichenden negativen Folgen für alle Beteiligten. Nicht jede Form von Gewalt und aggressivem Verhalten ist Mobbing. Die Grenze zwischen einer Konfliktsituation und Mobbing ist dann überschritten, wenn folgende Kriterien vorliegen: eine Schädigungsabsicht, der Wiederholungsaspekt, ein Machtungleichgewicht zwischen TäterIn und Opfer und die Hilflosigkeit der Betroffenen.

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  • Dieser Inhalt ist: Redaktioneller Beitrag
Letzte Änderung am Freitag, 30 November 2018 10:07

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