Mein Gemüsegarten am Balkon

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Wer denkt, Gemüse lässt sich nur im Garten oder Hochbeet anpflanzen, der irrt sich! Es gibt jede Menge Gemüsesorten, die auch im Topf   wunderbar gedeihen.

Pflücksalate eignen sich beispielsweise bestens für den Topf und sind bereits nur wenige Wochen später erntebereit. Auch Radieschen, Tomaten, Paprika und Bohnen zählen zu den absoluten Balkon-Klassikern. Damit der Ernteerfolg nicht allzu lange auf sich warten lässt, können Sie zu Beginn Gemüse wählen, das schnell wächst – ein paar wichtige Rahmenbedingungen für den Anbau sind dafür jedoch unbedingt notwendig.

Wählen Sie einen sonnigen Standort – der Balkon sollte am besten nach Südosten oder Südwesten ausgerichtet sein. Achten Sie auf ausreichend Luftzirkulation, darauf, dass in der Erde für den Gemüseanbau genügend Nährstoffe vorhanden sind und verwenden Sie möglichst große Gefäße.

Eröffnung der ersten Florathek

Das in dritter Generation geführte Familienunternehmen eröffnet mit der Florathek ein außergewöhnliches Blumenhaus.

Der Familienbetrieb zählt zu den führenden Blumenfachgeschäften im Großraum Graz. Mit dem neuen Stammhaus bietet Blumen Engele einen Ort für florale Kreativität, der zum Verweilen einlädt – wer hierher kommt, findet  zudem florale Besonderheiten, die ganze Geschichten erzählen. 

 

Eröffnungstag
06. April von 09 bis 16 Uhr

Präsentation der vier Kernbereiche, Kreativ-Workshops, Kinderprogramm, Präsentation der „Blume des Jahres der Steirischen Blumenschmuckgärtner“ durch Blumenkönigin Elisabetund viele tolle  Eröffnungsangebote.

www.blumen-engele.at

 

Am 6. April eröffnet die erste Florathek Österreichs

Weg zum Ernteglück

Angelika Ertl-Marko aus Feldkirchen ist längst keine Unbekannte mehr: Seit 2003 bereits steht sie mit Gartentipps in der ORF-Sendung „Steiermark heute“ mit Rat und Tat rund um die Themen Blumen, florale Dekorationen, Pflanzen- und Gartenpflege zur Seite – und vor Kurzem hat sie ihr zweites Buch präsentiert: „Das große Boden-ABC“, einen Ratgeber für Humusaufbau und Pflanzenglück.

Das Wissen darüber hat sie sich über Jahre aus Fachliteratur angeeignet und in der Praxis im eigenen Garten erprobt. In ihrem neuen Buch für Hobbygärtner erklärt die 41-jährige Gärtnerin, Biogartenexpertin, Moderatorin und Reiseveranstalterin den Zusammenhang zwischen gesunden Lebensmitteln, Boden und Klimaschutz.

„In einer Handvoll Erde sind acht bis zehn Milliarden Bodenlebewesen. Dieses Bodenpersonal braucht Futter.“ Ihr Appell: Im Zuge des Klimawandels, der auch ein Bewusstseins- und Gesellschaftswandel sein müsse, sei es an der Zeit, den wilden Garten wieder zuzulassen, denn: „Die Natur per se ist nicht zusammengeräumt.“

Angelika Ertl-Marko präsentierte ihr neues Buch. FOTO: Angelika Ertl-Marko

Schluss mit lästigen Wurzelstöcken!

Vorher

Nachher

... und so einfach geht's:

Aktion Wildblumen

Sie setzen mit der Aktion „Blühende und Summende Steiermark“ ein gemeinsames Zeichen:   Steirische Gemeinden machen mit und blühen auf!

Ziel dieser Aktion ist die Bereicherung von Wiesen, Gärten und Balkonen mit heimischen Bienenpflanzen. Der Mut zur Wildnis ist wieder in und genau diese Wildnis bringt die ökologische Vielfalt, die unsere Insekten dringend zum Überleben brauchen. Die Honigbiene, hunderte Wildbienenarten, Schmetterlinge und viele andere nützliche Insekten finden kein Futter mehr. Vor allem die Pollen und Nektar liefernden heimischen Wildpflanzen wie Salbei, Flockenblume oder Margerite werden immer seltener. Um gegen das Artensterben vorzugehen, müssen öffentliche Gemeindeflächen, Grundstücksraine, Säume, Böschungen, private Hausgärten und Balkone wieder naturnah werden und wild sein dürfen. In diesem Sinn engagieren sich nun zahlreiche steirische Gemeinden und Umweltpionier Saubermacher unterstützt das steiermarkweite Projekt. Den beteiligten Gemeinden wird jeweils ein Kontingent an 400 Wildpflanzen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Wildblumen bieten Insekten mehr an Nahrung als exotische Pflanzen.

Weitere Informationen

  • Dieser Inhalt ist: Werbung
Letzte Änderung am Mittwoch, 17 April 2019 13:09

Das könnte Sie auch interessieren!