e-Bikes am Vormarsch!

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Claus Fleischer, Geschäftsleiter von Bosch E-Bike Systems prognostiziert: „Die Entwicklung des E-Bike-Markts ist rasant. Wir halten es für realistisch, dass in zehn Jahren jedes zweite neu verkaufte Fahrrad in europäischen Kernmärkten ein E-Bike ist“.

Aktuell wird in Österreich der Bestand an E-Bikes auf bereits mehr als 400.000 geschätzt. Österreich liegt damit unter den Top-3 E-Bike Ländern in Europa, hinter den Niederlanden und Belgien.

Warum erfreuen sich E-Bikes so großer Beliebtheit?

Beim Fahren mit dem E-Bike bewegt sich der Puls relativ gleichmäßig im optimalen Bereich, was nicht nur für das Herz-Kreislauf-System gut ist, sondern auch die Muskeln und die Gelenke gut trainiert. Eine Tour mit dem E-Bike ist zwar weniger anstrengend als mit einem herkömmlichen Fahrrad, Kalorien werden auf längeren Strecken aber dennoch ordentlich verbrannt. Und auch Paare profitieren vom E-Bike-Trend, denn ungleich trainierte Partner können Dank der elektronischen Unterstützung

Auch steilere Strecken sind mit elektrischer Unterstützung kein Problem.

gewisse Defizite leicht ausgleichen und sich gemeinsam sportlich betätigen. Zudem belegen Studien, dass E-Bike Fahrer angeblich mehr Spaß am Sport haben ...

Gibt es auch E-Bikes, die schneller als 25 km/h gehen?

Ja, diese gibt es, doch aktuell dürfen in Österreich E-Bikes ohne Anmeldung höchstens 600 Watt Leistung bis maximal 25 km/h haben. Alles, was darüber hinaus geht, gilt bereits als Kleinmotorrad und darf laut Gesetz nicht mehr ohne Anmeldung, Versicherung, Führerschein und Motorradhelm gefahren werden.

Das müssen Sie über E-Bikes wissen...

„Mit einem E-Bike muss man gar nicht mehr treten!“ ... sagen viele, stimmt aber nicht! Das E-Bike unterstützt lediglich beim Treten und das nur bis 25 km/h – sobald diese erreicht sind, schaltet sich die Unterstützung automatisch ab.

Wo sollte ich mein E- Bike kaufen?

Auch wenn der Preis vielleicht etwas höher ist, lohnt es sich, E-Bikes im Fachhandel zu kaufen – die professionelle Beratung und das Service vor, während und nach dem Kauf zahlt sich auf jeden Fall aus!

Der E-Antrieb ist optimal im Rahmen integriert.

Was ist der Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike?

Eigentlich sind E-Bikes Fahrräder, welche ausschließlich mit Motor und gänzlich ohne Pedale gefahren werden können. In der Umgangssprache hat sich das Wort Pedelec jedoch nie so richtig durchgesetzt und so sagt man heute zum einen und anderen einfach E-Bike.

E-Bikes sind doch was für Senioren!

Stimmt nicht, alleine um nicht mehr verschwitzt in der Arbeit anzukommen, lohnt sich die Anschaffung allemal. Außerdem können Sie mit einem E-Bike, selbst wenn Sie nicht super trainiert sind, einfach größere Strecken zurücklegen.

Ein Symbol für Lebensqualität

Mit einer landesweiten Informationskampagne, die mobile Menschen aller Altersstufen zum Nachdenken anregen soll, startet Verkehrslandesrat Anton Lang eine Initiative zur Stärkung des Fahrrads als Verkehrsmittel für den Alltag.

„Mir geht es keineswegs darum, den Autoverkehr auszubremsen, sondern einfach um mehr Fairness und Vernunft“, betont Lang und bezeichnet den Anteil des Radverkehrs im urbanen und suburbanen Raum als Symbol für menschengerechte Stadtplanung und Indikator für die Lebensqualität in einer Gemeinde. Vier Monate nach Veröffentlichung der neuen Förderungsrichtlinien haben bereits zahlreiche Gemeinden Projekte für Radverkehrskonzepte, Fahrrad-Infrastruktur und bewusstseinsbildende Maßnahmen bei der zuständigen Abteilung des Landes angemeldet.

Die nunmehrige Initiative soll der 2016 beschlossenen Radverkehrsstrategie zusätzlichen Schub geben. „Jede Bewegung beginnt im Kopf. Nicht nur in der Bevölkerung braucht es ein grundlegendes neues Denken, sondern auch bzw. vor allem in der Politik,“ so Lang. Mit der Initiative GO RADMOBIL will das Land Steiermark daher BürgermeisterInnen und andere EntscheidungsträgerInnen dazu motivieren, in mehr und bessere Infrastruktur für das Radfahren im Alltag zu investieren.

Weitere Informationen zur Radmobilität in der Steiermark unter: www.radmobil.at

Initiative GO RADMOBIL. FOTO: Land Steiermark/Strasser

Lückenschluss für Radfahrer

Im Ortszentrum von Raaba-Grambach fahren ab sofort die Bagger auf.

Mit dem Bau des 550 Meter langen Radwegabschnitts wird ein weiterer, wichtiger Teilabschnitt der prioritären Ein- und Auspendlerachse für
Radfahrer im südöstlichen Grazer Ballungsraum hergestellt sowie anlassbezogen auch gleich die L 370, die Raabastraße, saniert.

Durch den Bau des Geh- und Radweges wird nicht nur ein wichtiger Lückenschluss für Radpendler und den Alltagsradverkehr erzielt, sondern auch die Verkehrssicherheit angehoben. Weiters werden Öffi-Haltestellen an den Stand der Technik angepasst sowie aus Gründen der Verkehrssicherheit an der Kreuzung mit dem Mühlenweg eine Ampelanlage errichtet.

„Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen, die ausführenden Firmen sind allerdings sehr bemüht, diese in Grenzen zu halten“, bittet Bürgermeister Karl Mayrhold um Verständnis.

Bgm. Karl Mayrhold geht von einer Bauzeit von rund fünf Monaten aus.

Mit dem E-Bike untwerwegs

Der Sommer lädt geradezu dazu ein, sein Sportprogramm ins Freie zu verlegen. Warum nicht Bewegung und Vergnügen mit einem Radausflug in eine der steirischen E-Bike-Regionen verbinden?

Die Steiermark als Genussregion Österreichs bietet sich für Radausflüge ganz besonders an.

Doch nicht jeder hat die nötige Kondition, Marathonstrecken auf dem Drahtesel zu bewältigen. Ein E-Bike ist für alle Gelegenheitssportler die ideale Möglichkeit, auch weitere Strecken zurückzulegen und mit ambitionierteren Radlern mitzuhalten. So ist für viele auch ein Radausflug von Graz in die Oststeiermark kein Problem mehr, da der elektrische Motor die Beinkraft unterstützt und so wertvolle Energie spart.

Informationen zu den schönsten E-Bike-Regionen in der Steiermark finden Sie beim offiziellen Tourismusportal der Steiermark unter www.steiermark. com.

Mit einem E-Bike liegt Ihnen die Region zu Füßen.

Neuer Schwung für Unternehmen

Nicht nur in der Freizeit steigen immer mehr Menschen auf die elektrisch unterstützten Fahrräder um, auch zahlreiche Unternehmen haben bereits den Vorteil der „Hybrid-Fahrzeuge“ erkannt!

Zum einen sind E-Bikes umweltfreundlich, zum anderen günstiger in der Anschaffung und Unterhaltung als Autos – außerdem gehört das lästige Parkplatzsuchen endlich der Vergangenheit an! Wer ab und zu auch Transporte zu erledigen hat, der kann sich überlegen, ein elektronisch unterstütztes Lastenrad anzuschaffen.

Infos zu aktuellen Förderungen finden Sie auf klimaaktiv.at

Das Elektrolastenrad. FOTO: BMNT/Fuchs

Weitere Informationen

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Letzte Änderung am Mittwoch, 04 Juli 2018 12:43

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