Wohnkosten senken statt erhöhen!

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Der SPÖ Landesgeschäftsführer-Stv. LAbg. Wolfgang Moitzi kritisiert die Verordnung des Justizministeriums, die in der Steiermark eine Erhöhung der Richtwertmieten um 4,16 Prozent ab dem 1. April zur Folge hat.

„Die steigenden Mietpreise und das sinkende Realeinkommen belasten vor allem kleine und mittlere Einkommen stark. Die Menschen haben Angst, dass sie sich bald nichts mehr leisten können. Ein Skiausflug oder der Familienurlaub werden immer öfter zu einem unerschwinglichen Luxus“, so Moitzi: „Durch die Verordnung des Justizministeriums steigt die finanzielle Belastung für steirische Haushalte in Wohnungen mit Richtwertmieten um weitere 4,16 Prozent. Wir hätten uns für alle Steirerinnen und Steirer gewünscht, dass die schwarzblaue  Bundesregierung dem SPÖ-Entschließungsantrag im Parlament zustimmt.

ÖVP und FPÖ beweisen aber wieder einmal, dass ihnen die Anliegen der Immobilienbranche näherliegen als die Bedürfnisse der hart arbeitenden Menschen, die kaum noch das Auskommen finden.“ Mit der Einführung eines Universalmietrechts – das Befristungen zur Ausnahme machen und eine klare Mietzinsobergrenze einziehen soll – und der Abschaffung von Maklergebühren für Mieterinnen und Mieter liegen klare Vorschläge zur Entlastung der Bevölkerung von Seiten der SPÖ auf dem Tisch.

„Die Bundesregierung scheint jedoch kein Interesse daran zu haben, dieses gravierende Problem zu lösen“, zeigt sich der stellvertretende SPÖ-Landesgeschäftsführer besorgt.

Raus aus Öl!

Seit 1. März gibt es bis zu 10.000 Euro für den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen! Um die steirischen Klimaziele zu erreichen, forciert das Land Steiermark bereits seit dem Vorjahr den Wechsel von Ölheizungen auf hocheffiziente, erneuerbare Heizsysteme mit bis zu 5.000 Euro.

Das Land hilft damit den steirischen Haushalten auch beim Senken ihrer Heizkosten. „Durch die neue Bundesförderung, die es zusätzlich seit 1. März 2019 gibt, kann man künftig sogar eine Förderung bis zu 10.000 Euro für den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen erhalten“, so der für Umwelt und Erneuerbare Energien zuständige Landesrat Anton Lang. Durch diese attraktive Fördermöglichkeit des Landes in Abstimmung mit der Bundesförderung wird der Austausch  von Ölheizungen zugunsten hocheffizienter, erneuerbarer Heizsysteme nun noch stärker forciert. 

LR. Anton Lang: Doppelt soviel Geld bei Heizungserneuerung durch zusätzliche Bundesförderung. FOTO: Land Steiermark

Die Raumheizung verbraucht die meiste Energie, je nach Gebäude und Dämmung zwischen 50 und 80 %. „Das richtige Heizverhalten, die richtige Heizungseinstellung bzw. eine neue Heizungsanlage bringen eine enorme Kostenersparnis sowie Komfort und man leistet damit darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz sowie zur Luftreinhaltung“, so Landesrat Lang. Die Steiermark bekennt sich zu einer nachhaltigen Entwicklung in den Bereichen Erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Klimaschutz. Um diese Aspekte bestmöglich zu unterstützen, wurden verschiedene Förderungsinstrumente entwickelt, die zur Errichtung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energieformen sowie zur Verringerung schädlicher Luftimmissionen beitragen.

Nähere Informationen zu den Fördermöglichkeiten und der Energieberatung des Landes Steiermark erhalten Sie unter der „Ich tu´s“-Service-Line“: 0316 877 3955 bzw. unter: www. ich-tus.at

Infos zur neuen Bundesförderung finden Sie unter www.umweltfoerderung.at

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Letzte Änderung am Dienstag, 16 April 2019 12:13

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