Wissensdurst - Das Fest für Bildung und Talente

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Nachbericht

Rund 2.500 BesucherInnen beim 2. „Wissensdurst – Das Fest für Bildung und Talente“

28 Workshops, 5 Top-Speaker und mehr als 50 Veranstaltungen – auf die rund 2.500 Besucherinnen wartete am Sonntag, 6. Oktober 2019, bei „Wissensdurst – Das Fest für Bildung und Talente“ von 10 bis 16 Uhr eine geballte Ladung Programm.

Das gesamte Areal von WIFI, WKO Steiermark, FH CAMPUS 02 und Talentcenter wurde auch dieses Jahr wieder zum Festgelände für die ganze Familie. Hirnforscher-Koryphäe Manfred Spitzer verriet den rund 2.500 BesucherInnen, welche Gefahren das Smartphone für uns Menschen bereithält. Darknet-Spezialist Stefan Mey entführte das Publikum in die digitale Unterwelt. Berufspilot Philip Keil hob in seinem Vortrag in luftige Höhen ab und erklärte, welche Management-Skills Führungskräfte von Piloten lernen können. Gedächtnisweltmeisterin Luise Maria Sommer zeigte in ihren Workshops „Merken statt googeln“, wie man einfach sein Gedächtnis trainieren kann. Und Unternehmer Martin Auer führte ein anregendes Gespräch darüber, wie man „mehr Freitagnachmittag in den Montagvormittag“ bringen kann. Das waren aber nur einige der vielen Programmpunkte, die von 10 bis 16 Uhr die großen und kleinen Gäste zum Mitmachen und Staunen anregten.

Einblick in die Werkstätten

Einen Einblick in moderne KFZ- und Metalltechnik boten die WIFI-Werkstätten, wobei es im wahrsten Sinne des Wortes „energiegeladen“ zuging und auch ein Schweiß-Simulator die Funken sprühen ließ. Aber auch am FH CAMPUS 02 und Talentcenter gab es viel zu sehen: vom Roboterlabor bis zu diversen Motorik-Stationen. Und während die Erwachsenen bei den Vorträgen ihren Wissensdurst stillten, konnten sich die kleinen Gäste beim Spielemobil oder der Hüpfburg austoben und mit ChaCha auf Hochstelzen gehen oder Luftballon modellieren.

Verschiedene Foodtrucks, wie Mamas Taco, Bellys Würstelbude, ein Stand mit steirischen Schmankerl und ein Maroni-Stand, sorgten für das leibliche Wohl und DJ Maxwell für musikalische Unterhaltung.

80. Geburtstag in Premstätten

In Premstätten feierte der frühere Gemeindekassier und Ehrenringträger Erich Aflenzer seinen 80. Geburtstag. Aflenzer engagierte sich über 25 Jahre in der Kommunalpolitik und war von 1980 bis 1999 Gemeindekassier von Unterpremstätten.

Er wurde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs am 6. September 1939 geboren und wuchs in Dobl auf. „Die schlimmsten Hungerjahre waren nach Kriegsende 1945, da war buchstäblich nichts da“, erinnert er sich an seine entbehrungsreiche Kindheit. 

Franz Paier, Herwig Knopper und Ursula Kornhäusl gratulierten Erich Aflenzer mit Gattin Christine (Bildmitte) zum 80. Geburtstag. FOTO: Edith Ertl

Zur SPÖ kam er durch seine Arbeit bei der früheren Simmering-Graz-Pauker (heute Siemens). „Nach dem Krieg ging das Gerücht, alle bei der SPÖ wären Kommunisten. Dann kam 1956 der Ungarische Volksaufstand, wo sich ungarische Bevölkerungsgruppen gegen die Regierung der Kommunistischen Partei und der sowjetischen Besatzungsmacht erhoben“, erinnert sich Aflenzer. Viele Ungarn verloren dabei ihr Leben oder landeten im Kerker, Hunderttausende flüchteten vor der Diktatur in den Westen. „Ich habe gesehen, dass viele in der SPÖ diesen Menschen geholfen haben, da wusste ich, dass die Roten keine Kommunisten sind“, schmunzelt der Geburtstagsjubilar. Erich Aflenzer ist ein geselliger Vereinsmensch und bei vielen Vereinen Premstättens sowie nach wie vor in der Ortspartei aktiv. Seitens der SPÖ Premstätten gratulierten dem Jubilar Franz Paier, Herwig Knopper und Ursula Kornhäusl.

Gratwein-Straßengel - bemerkenswert vielfältig

Die Trachtenmusikkapelle Judendorf-Straßengel und die Marktgemeinde Gratwein-Straßengel luden am 7. September 2019 gemeinsam zur Eröffnung des neuen Musikheimes, der Mehrzweckhalle und zum Tag der offenen Tür ein.

LH Stellvertreter Michael Schickhofer, Abt Philipp Helm und NAbg. GR Karin Greiner wurden neben vielen anderen Ehrengästen von Bürgermeister Harald Mulle und Trachtenmusikobmann Franz Dorner ehrenvoll begrüßt. Der Festakt der Eröffnung fand im Freien zwischen dem Musikheim und der Mehrzweckhalle statt. Im Rahmen des von den drei Blasmusikkapellen der Gemeinde und der Gastmusikkapelle Hatzendorf musikalisch umrahmten Festaktes wurden Bürgermeister Harald Mulle die goldene Fördernadel des Steirischen Blasmusikverbandes und GR Martina Auer, der Fachausschussobfrau für Kultur und Tourismus, die silberne Fördernadel verliehen.

Die Trachtenmusikkapelle Judendorf-Straßengel ist einer von drei Musikvereinen der Gemeinde Gratwein-Straßengel. Sie feiert heuer ihr 90-jähriges Bestehen. Der Verein mit Kapellmeister Franz Kniepeiss und Obmann Franz Dorner ist durch Konzerte, Auftritte im Freilichtmuseum Stübing und die Organisation des Hundsdorfer Straßenfestes in der Bevölkerung bekannt und beliebt. Bislang war das Musikheim Teil der Volksschule Judendorf-Straßengel, nun wurde es im Zuge des Umbaus des neuen Verwaltungszentrums der Marktgemeinde Gratwein Straßengel neu gebaut. 

„Unsere Blasmusikkapellen sind aus dem kulturellen und geselligen Leben unserer Gemeinde nicht mehr wegzudenken. Mit ihren Auftritten begleiten sie uns durch das ganze Jahr, angefangen vom Fasching bis zur Weihnachtszeit. Sie umrahmen unsere Veranstaltungen und sind eine wichtige Säule für die Entwicklung unserer Gemeinde.

Ich freue mich sehr, dass der Bau des neuen Musikheimes nun abgeschlossen ist und die MusikschülerInnen bereits in den neuen Räumlichkeiten starten konnten. Besonders freut es mich natürlich auch, dass unsere Mehrzweckhalle mit den neuesten technischen Anforderungen, einer fixen Bühne, einer tollen Galerie und einer großen Küche ausgestattet ist", so Bürgermeister Harald Mulle.

Daten & Fakten

•  Die rund  640 m2  große Mehrzweckhalle bietet rund 600 Personen Platz
• Galeriegröße: ca. 90 m2, Bühnengröße: ca. 80 m

Bunt & vielfältig

Vom Oswaldikirtag bis zum Feuerwehrfest, vom Sommerbrunch bis zur politischen Diskussion spannt sich der Bogen der Veranstaltungen in Graz-Umgebung. Engagiert mittendrin: unsere Spitzenkandidatin für die NR-Wahl Karin Greiner.

Gratwein-Straßengel. Gute Laune herrschte beim Spielefest der Kinderfreunde Gratwein-Straßengel.

Haselsdorf-Tobelbad. Frauen aus dem ganzen Bezirk diskutierten mit LR Ursula Lackner und Karin Greiner über Frauenpolitik unserer Zeit.

Laßnitzhöhe. Austausch in gemütlichem Rahmen beim Sommerbrunch der SPÖ GU/VO - u. a. mit U. Lackner, K. Greiner und OV D. Chluba.

St. Oswald bei Plankenwarth. 200 Gäste feierten mit NAbg. Karin Greiner und Bürgermeister Andreas Staude  beim Oswaldikirtag.

Lieboch. Die zweite NR-Präsidentin Doris Bures traf im Rahmen ihres Steiermark-Besuchs Gerald Klug, Elisabeth Grossmann, Karin Boandl-Haunold und Vizebürgermeister Simon Gruber auf dem GKB Bahnhof.

Die FF St. Oswald-St. Bartholomä bekam einen neuen Mannschafts transporter.

Sankt Bartholomä feierte

Der Heilige Bartholomäus ist Namensgeber der 1.440 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Gemeinde Sankt Bartholomä und Schutzpatron der Pfarre.

Sein Namenstag wurde am Bartholomätag mit hunderten Besuchern, bodenständiger Kulinarik und einem großen Vergnügungspark gefeiert. Von der Flecksuppe bis zu Lebkuchenherzen verwöhnten Ehrenamtliche die Kirtagsgäste. Der Erlös kommt der Pfarre zugute. „Wir wollen heuer die Kirchenfenster renovieren“, sagt Pfarrer Pater Paulus Kamper, der mit Investitionskosten von 40.000 Euro rechnet. NAbg. Karin Greiner ist gern gesehener Gast in Sankt Bartholomä und besuchte mit dem Ortsparteivorsitzenden Josef Steinkellner die Ausstellungsstände.

NAbg. Karin Greiner und Josef Steinkellner mit Ortspfarrer Pater Paulus Kamper und Diakon Pater Thomas Friedmann. FOTO: Edith Ertl

Klimakrise - gibt es sie wirklich?

Darüber wurde sehr interessiert und intensiv in der Mehrzweckhalle Gratwein-Straßengel mit Experten diskutiert - vor allem auch über die Frage „Was können wir dagegen tun?“.

Andreas Türk, Experte für Klimapolitik vom Joanneum Research Graz, stellte fest: „Noch ist es keine Klimakrise, aber wir bewegen uns sehr schnell auf eine zu!“ Lena Stuhlpfarrer und Jennifer Aigner - beide Aktivistinnen von „Fridays for Future“ - und NAbg. Karin Greiner beantworteten Fragen. „Der Klimanotstand ist ein wichtiges Mittel, um Gemeinden auf Probleme aufmerksam zu machen“, so Stuhlpfarrer und Aigner ergänzte:  „Die ‚Fridays for Future‘ Demos waren gut besucht. 

Wichtig ist uns, zu betonen, dass wir eine Demo am Abend veranstaltet haben, zu der doppelt so viele Jugendliche kamen!“ Karin Greiner weiß: „Jugendlichen ist der Klimaschutz ein Anliegen. Nicht weil er schick ist, sondern weil sie gerne eine Zukunft hätten. Ihr sucht den Kontakt zur Politik, es ist unsere Verantwortung, euch zuzuhören und fraktionsübergreifend zu arbeiten.“ Bei der anschließenden Debatte kamen insbesondere das Problembewusstsein und die Notwendigkeit des Schienenausbaus als Konkurrenz zum Fliegen zur Sprache. Greiner betonte die Notwendigkeit des Ausbaus des Nahverkehrs. In Graz und Wien gibt es die Öffis, „in ländlicheren Regionen haben die Menschen oft gar keine Wahl!“ Unter den Anwesenden waren auch Bürgermeister Harald Mulle, Gerald Murlasits, Sandra Krautwaschl, Johanna Tentschert, Erwin Weingrill und Alexander Fritz

Rege Debatte zum Thema Klimaschutz und Klimakrise.

Weitere Informationen

  • Dieser Inhalt ist: Redaktioneller Beitrag
Letzte Änderung am Mittwoch, 16 Oktober 2019 10:02

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