Im Fokus: Raaba-Grambach

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Grambacher Unternehmer vernetzten sich

Im Rahmen eines künftigen Projekts zur nachhaltigen Standortentwicklung im Gewerbegebiet Grambach (Technologie und Marketing-Center in Grambach) lud die Marktgemeinde Raaba-Grambach zu einer Auftaktveranstaltung.

Dabei wurde das Projekt von Raumplaner Daniel Kampus vorgestellt. Ziel ist es, in der Gemeinde Raaba-Grambach Potenzialflächen der Vorrangzone für Industrie- und Gewerbe anhand eines Masterplans weiterzuentwickeln. Eine wichtige Rolle nimmt dabei auch die Gestaltung eines attraktiven Freiraums ein, der das ganze Gebiet aufwerten  und eine hohe Aufenthaltsqualität  schaffen soll. Besonders Wert gelegt wird darauf, dass Betriebe die Chance haben, sich mit firmeneigenen Entwicklungszielen einzubringen. Dabei sollen auch Wirtschaftskooperationen zwischen den Unternehmen ermöglicht sowie innovative  Mobilitätslösungen und eine ressourcenschonende und -effiziente Flächenentwicklung angestrebt werden. Das Projekt zur nachhaltigen Standortentwicklung wird durch das  Regionalmanagement Steirischer Zentralraum mit Regionalmitteln finanziell gefördert.

Marktgemeinde  Raaba-Grambach

Josef-Krainer-Straße 40
8074 Raaba-Grambach
0316 401136
www.raaba-grambach.gv.at

Raaba-Grambach ist familienfreundlich

„Dass wir eine familienfreundliche Gemeinde sind, ist an sich nichts Neues. Neu ist jedoch, dass wir seit Juni 2019 als 'familienfreundliche Gemeinde' auch ausgezeichnet sind“, freut sich Bürgermeister Karl Mayrhold.

Eine Grundlage für die Auszeichnung stellen auch die zahlreichen Angebote für Familien dar, die laufend ausgebaut werden. Raaba-Grambach investiert auch weiter in den Ausbau der Kinderbetreuung. In nächster Zeit wird ein Entwurf erarbeitet, der eine Erweiterung der Kinderbetreuungseinrichtungen zum Thema hat. „Diese Planungen sind notwendig, um sich für die künftige Bevölkerungsentwicklung von Raaba-Grambach zu wappnen“, so der Ortschef. Brandneu ist das Familienzelt: „Mit Oktober startet unter diesem Namen ein erweitertes Eltern-Kind-Zentrum. Es soll sich als erste Anlaufstelle für Familien etablieren und bietet ein breites Angebot zu Schwangerschaft, Geburt, Baby und Kleinkind“, führt Mayrhold aus. Ebenfalls ganz neu ist der „Kidstreff“ seit Schulbeginn in Zusammenarbeit mit Fratz Graz, dem Betreiber der beiden Jugendzentren in Raaba-Grambach.

schüler können nun die beiden Jugendzentren – das „Gramjuze“ (Jugendzentrum Grambach) und das „Kumm eina“ (Jugendzentrum Raaba) – zu bestimmten Zeiten nutzen.

Betreut werden die Kinder in dieser Zeit von den Jugendzentrum-Mitarbeitern. Sind Kinder krank und der Pflegeurlaub bereits aufgebraucht, kommt eine ausgebildete Betreuerin von den Tagesmüttern Steiermark direkt ins Haus. Dieses Projekt „Genau jetzt“ wird von der Gemeinde Raaba-Grambach finanziell gefördert.

Öffnungszeiten Kidstreff: „Gramjuze“ mittwochs von 15-18 Uhr, „Kumm eina“ donnerstags von 15-18 Uhr

Großbauvorhaben ist fertig

Mit dem Bau des 550 Meter langen Radwegabschnitts in  Raaba-Grambach wurde ein weiterer, wichtiger Teilabschnitt der prioritären Ein- und Auspendlerachse für   Radfahrer im südöstlichen  Grazer Ballungsraum  hergestellt.

„Zudem wurde die L 370, die Raabastraße, gleich mitsaniert“, berichtet Verkehrslandesrat Anton Lang. Und Bürgermeister Karl Mayrhold betont: „Das ist ein großer Meilenstein für die Marktgemeinde Raaba-Grambach. Nun sind die beiden Ortsteile größtenteils mittels Gehund Radweg verbunden. 

Landesrat Anton Lang mit dem Gemeindevorstand der Marktgemeinde Raaba-Grambach und Vertretern der Landesabteilung 16 sowie der Baubezirksleitung. FOTO:  Gemeinde Raaba-Grambach

Was nun noch fehlt, ist der Radweganschluss Richtung Süden zum Ortszentrum Grambach und nach Graz-St. Peter im Norden.“ Die Bauarbeiten erstreckten sich insgesamt von km 0,730 bis km 1,280, wobei im letzten Jahr der 300 Meter lange, südliche Abschnitt umgesetzt wurde. Dieser schließt an das bereits 2015 errichtete Radwegprojekt im Bereich der Autobahnbrücke an. An der Kreuzung mit der Mühlenstraße wurde aus Gründen der Verkehrssicherheit eine Ampelanlage errichtet.

Familienzelt für Raaba-Grambach

Der Startschuss für das Familienzelt, ein erweitertes Eltern-Kind-Zentrum, ist erfolgt.

„Im Rahmen der familienfreundlichen und gesunden Gemeinde ist das Familienzelt ein zusätzlich vernetzender und ganzheitlich wertvoller Beitrag, um das Spektrum an Familienangeboten in der Gemeinde Raaba-Grambach zu erweitern und auszubauen.

Familienzelt-Initiatorinnen Natascha Herrmann (l.) & Sarah Ruthofer-Kolar (r.).

Alle Informationen rund ums Kind sollen in den kommenden Jahren im Familienzelt zusammenlaufen“, so die Initiatorinnen Natascha Herrmann und Sarah Ruthofer-Kolar. Die engagierten jungen Mütter aus Raaba-Grambach zeichnen für die Angebote und das Programm des  Familienzelts verantwortlich: „Wir sind bemüht, das Angebot der flexiblen Kinderbetreuung in unserer Gemeinde auszubauen. Wer beispielsweise eine Ausbildung zum Babysitter/zur Babysitterin, zur Leihoma/zum Leihopa machen möchte, kann sich bei uns gerne darüber informieren.“ Das Familienzelt ist eine Anlaufstelle für (werdende) Eltern und Familien und bietet Beratung und Begleitung an, aber auch ein gefächertes Angebot an Kursen, Fachvorträgen, Seminaren und Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Schwangerschaft und Geburt, Babies (0-1 Jahr) und Kleinkinder (1-3 Jahre). Als Treffpunkt für junge Familien mit vielfältigen Interessen bietet es eine Möglichkeit, sich mit anderen Müttern und Vätern in der Karenz auszutauschen und zu vernetzen. Das Familienzelt soll sich zu einem Lern-, Erfahrungs-, Begegnungs- und Spielraum in geschützter, liebevoller und offener Atmosphäre entwickeln. 

Näheres erfahren Sie unter 0677/634 090 80,  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder www.familienzelt.at

Weitere Informationen

  • Dieser Inhalt ist: Redaktioneller Beitrag
Letzte Änderung am Donnerstag, 26 September 2019 09:28

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