Frühwarnsystem wurde installiert

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Im Vorjahr richteten Starkregen und heftige Unwetter in Gratkorn enormen Schaden an. Besonders stark traf es die Dult. Dort installierte die Gemeinde jetzt ein Hochwasser-Frühwarnsystem.

Aufhalten lassen sich die Wassermassen damit nicht, aber Feuerwehr und Anrainer können vorgewarnt werden. Zwei Messstellen kontrollieren im 15-Minuten-Takt den Wasserpegel im Dultbach. Die Geräte funktionieren auf Sensorbasis ähnlich eines Radar-Messgerätes. Erreicht der Pegelstand eine bestimmte Marke, werden automatisch Feuerwehr sowie Wirtschafts- und Bauhof der Gemeinde informiert. Diese kontrollieren die Situation vor Ort und geben bei Gefahr eine Alarmierung per SMS an die registrierten Nutzer weiter. Das Leid von Überschwemmungen löst das Frühwarnsystem nicht. „Wir arbeiten an einer Lösung, die für so starke Hochwasserereignisse, wie sie nur alle hundert Jahre vorkommen, gerüstet ist“, bekräftigt Bürgermeister Helmut  Weber. Das Problem liegt bei den Grundstücksablösen, bei denen die Gemeinde einvernehmliche Lösungen sucht. Hier sei man in den letzten Monaten weiter gekommen und zuversichtlich, im Konsens auch noch die letzten Hürden zu nehmen.

Wenn Enten rennen

Beim Duck Race in Stiwoll gingen 500 Enten an den Start und matchten sich friedlich um den Sieg.

Den Reinerlös spendete die SPÖ Stiwoll der örtlichen Feuerwehr.  Neben dem Entenrennen sorgte das Veranstalter-Team um Dietmar Cescutti, Max Glawogger und Romana Bäck für ein abwechslungsreiches Programm mit Bubble Soccer, Pool-Billard und Riesen-Dart. Für den guten Zweck schickten auch die Ortsparteivorsitzenden der Nachbargemeinden Werner Roth (Hitzendorf), Josef Steinkellner (St. Bartholomä), Leo Klimacsek (St. Oswald) und Stefan Jud (Stallhofen) sowie der Vorsitzende der SPÖ Bauern Graz-Umgebung/ Voitsberg Andreas Mekis und LAbg. Oliver Wieser Enten in der Lieboch ins Rennen.

Cafe Andrea feiert das erste Jahr

„Wir blicken auf ein Jahr mit vielen Emotionen, Erfolgen, neugewonnenen Gästen und Freunden,  einer ausgedehnten Frühstückskarte und köstlichem SAX-Eis zurück“, zieht Andrea Mühlwisch, ihres Zeichens Chefin des Café Andrea in Raaba-Grambach, Bilanz.

Ob beim Oktoberfest, beim traditionellen Breinwurst-Essen oder beim Heringsschmaus - das Café Andrea-Team konnte die Herzen der zahlreich erschienenen Gäste erobern. Auch der im Winter erstmals eingeführte Glühweinstand wurde mit Begeisterung angenommen. „Besonders gefreut hat uns, dass wir eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Gesunde Gemeinde Raaba-Grambach“ mit Speisen aus regionalen Lebensmitteln bereichern durften“, so Mühlwisch. „Mittlerweile wurden wir auch zum Treffpunkt für die ‚Road Hunters‘, einen Motorradclub - für die Biker darf der Kaffee vor einer Ausfahrt nicht fehlen“, berichtet die Cafetière weiter. Auch die Mitglieder der verschiedenen Turnrunden und der Boogie-Runde im Veranstaltungszentrum (VAZ) stärken sich regelmäßig im Café Andrea mit einem verdienten Glaserl Bier. „Voller Stolz und Begeisterung steuern wir nun auf unseren ersten Jahrestag zu. Diesen feiern wir am 6. Juli 2019 in Form eines Country- und Schlagerfestes mit musikalischer Unterstützung von Christa Fartek, Robert F. und Hannes Lanz“, lädt Andrea Mühlwisch ein. Mit köstlichem Spanferkel und einer Hüpfburg sind sowohl große als auch kleine Gäste gut versorgt.

Voller Elan: Andrea Mühlwisch.

Großes Interesse an Bürgerbefragung

„Kalsdorf gemeinsam gestalten“ - unter diesem Motto stand eine Bürgerbefragung, deren Ergebnis Bürgermeister Manfred Komericky im vollbesetzten Festsaal der Gemeinde präsentierte.

Mit einer Fragebogenaktion erzielte die Gemeinde eine  20-prozentige Rücklaufquote. Sehr zufrieden zeigen sich darin die Kalsdorferinnen und Kalsdorfer mit dem Sport- und Kulturangebot, der Nahversorgung und der Sicherheit. In die Gegenrichtung tendiert das Ergebnis beim Verkehr, weniger zufriedenstellend schnitten die Antworten bei ärztlicher Versorgung und der Frage nach dem Grünraumanteil ab. Ein Maßnahmenpaket will Komericky in den Gemeinderat bringen. So sollen das Radwegenetz ausgebaut und einzelne Ortsteile besser an den öffentlichen Verkehr angebunden werden. In Überlegung ist eine Kurzparkzone im Zentrum, weil Pendler Parkplätze und Tiefgarage blockieren. Bei Ärztekammer und Gebietskrankenkasse sei die Gemeinde permanent vorstellig für zusätzliche Ärzteplanstellen, vor allem einen Kinderarzt will man nach Kalsdorf bringen. „Wir arbeiten auch an der Errichtung eines Ärztezentrums und einer Einrichtung für betreutes Wohnen“, ließ Komericky wissen.

Bgm. Manfred Komericky FOTO: Edith Ertl

Tierschutzpreis für Private 2019

Der steirische Tierschutzlandesrat Anton Lang ruft zur diesjährigen Auflage des „Tierschutzpreises für Private“ auf. Engagierte steirische TierschützerInnen können sich noch bis Ende Juli dafür bewerben.

Besonders bei uns in der Steiermark gibt es zum Glück jede Menge großartiger, höchst engagierter Menschen, die sich mit viel Herzblut und Leidenschaft für den Tierschutz einsetzen. Oft leider wenig bedankt und von der Öffentlichkeit unbemerkt. Anton Lang holt aus diesem Grund diese vorbildlichen MitbürgerInnen nun bereits zum 3. Mal vor den Vorhang. Bis Ende Juli können sie sich mit ihren Projekten und Leistungen in Sachen Tierschutz bewerben, gesucht werden sowohl Private als auch SchülerInnen oder kleine Vereine. „Eine höchst kompetente Jury rund um unsere Tierschutz-Ombudsfrau Barbara Fiala-Köck und Landesveterinär Peter Wagner wird die SiegerInnen schließlich in bewährter Art und Weise auswählen“, so Lang.

Das Bewerbungsformular finden Sie unter www.tierschutzpreis.steiermark.at oder Sie können es telefonisch unter der Nummer 0316-877-5925  anfordern.

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Letzte Änderung am Donnerstag, 11 Juli 2019 09:41

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