Mobilität für alle

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

GUSTmobil ergänzt seit über einem Jahr den bestehenden öffentlichen Verkehr in 29 Gemeinden des Bezirkes Graz-Umgebung. Mit Erfolg! Mittlerweile nutzen monatlich über 3.000 Personen dieses Mobilitätsangebot - Tendenz klar steigend.

Eine Fahrt ist dabei im Durchschnitt 5,5 km lang. Insgesamt wurden im ersten Jahr knapp 35.000 Fahrgäste verzeichnet. Regionale Spitzenreiter sind die Gemeinden Hitzendorf, Lieboch und Frohnleiten. „Die stetig steigenden Fahrgastzahlen zeigen, dass das Konzept GUSTmobil funktioniert und von der Bevölkerung gut angenommen wird“, so Bernd Gassler vom Regionalmanagement Steirischer Zentralraum, über das die Projektkoordination und organisatorische Gestaltung erfolgt. Die Finanzierung übernehmen zu je etwa einem Drittel das Verkehrsressort von LR Anton Lang, das Regionalressort von LH-Stellvertreter Michael Schickhofer sowie die Gemeinden.

Umgesetzt wird das Konzept vom Grazer Mobilitätsunternehmen ISTmobil. GUSTmobil berücksichtigt aktuelle Linienpläne des öffentlichen Verkehrs. Das bedeutet, dass bestehende Bus- und Bahnlinien angebunden werden und eine parallele Beförderung nicht möglich ist. Fahrgäste werden somit direkt bei der Buchung ihrer GUSTmobil-Fahrt über mögliche Bus- oder Bahnverbindungen informiert. Fahrten zu öffentlichen Verkehrs-Knotenpunkten, wie z.B. regionalen Bahnhöfen, erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit. Neben der Möglichkeit, unabhängig zu Bus und Bahn zu gelangen, hat GUSTmobil durch die Erschließung entlegener Ortsteile nachhaltig die innerörtliche Erreichbarkeit verbessert. Man kann im Alltag selbstständig und günstig - Fahrten bis 5,5 km sind um 5 Euro pro Person möglich - mobil sein. Renate Bauer, Landtagsabgeordnete und Projektinitiatorin, bekräftigt: „Viele Menschen haben keine Möglichkeit, selbstständig zum Arzt, Nahversorger oder ins nächstgelegene Ortszentrum zu gelangen. GUSTmobil schließt diese Lücke erfolgreich!“

Daten & Fakten:

So funktioniert GUSTmobil

Die Buchung von GUSTmobil ist ganz einfach: Innerhalb der Betriebszeiten können Fahrten von bzw. zu den über 1.800 gekennzeichneten Sammelhaltepunkten mittels ISTmobil-App (kostenlos erhältlich für Android und iOS), von mobilCard Kundinnen und Kunden via Internet (www.istmobil.at) oder telefonisch (0123 500 44 11) bestellt werden. Fahrten müssen mindestens 60 Minuten vor Wunschabfahrt bestellt werden. Die frühestmögliche Buchung kann ab Betriebsbeginn (6.00 Uhr) erfolgen. Der Tarif wird nach Kilometer-Intervallen und Anzahl an Personen im Fahrzeug abgerechnet. Sämtliche Fahrten werden dabei von regionalen Taxi- und Mietwagen-Unternehmen durchgeführt. Betriebszeiten: MO – SA von 6.00 bis 24.00 Uhr, sonn- & feiertags von 6.00 bis 22.00 Uhr, am 24.12. bzw. 31.12. von 6.00 bis 17.00 Uhr

RegioBus Steiermark

Das Land Steiermark macht seinen Regionalbusverkehr noch attraktiver.

Regionen abseits der Bahn sollen über Busverbindungen schrittweise die gleiche Anbindungsqualität wie steirische S-Bahnstrecken erhalten. „Meine Vision ist, dass es künftig - in Kombination mit S-Bahn und dem Mikro-ÖV - in unserem Bundesland keine weißen Flecken mehr gibt. Dazu wird auch der neue RegioBus Steiermark einen wesentlichen Beitrag leisten“, gibt Verkehrslandesrat Anton Lang die Marschrichtung vor.

LR Anton Lang: Mehr Bus für den Zentralraum. FOTO: Frankl

Großes Augenmerk wird aktuell auf die sternförmig von und nach Graz verlaufenden Buskorridore gelegt. So gibt es seit Juli stündliche Verbindungen nach Judendorf und Gratwein und halbstündliche Verbindungen auf der Linie Rein, Gratwein, Gratkorn, Graz.

Mit Liebe gegrillt

Kein Bratwürstel wird so liebevoll gegrillt wie vom Gratkorner Frauenkomitee. Seit Jahrzehnten organisieren Obfrau Katharina Wess und ihr Damenteam ein Sommerfest für Menschen mit Beeinträchtigung.

Ein bisschen spielte das Wetter verrückt, was der guten Laune keinen
Abbruch tat. Gratkorns Vizebürgermeister Günther Bauer erwies sich als Rosenkavalier.

Lichtblick für die Gesellschaft. FOTO: Edith Ertl

 „In Zeiten zunehmender sozialer Kälte in Europa ist das Frauenkomitee für mich ein Lichtblick für unsere Gesellschaft, ganz besonders für unsere behinderten Mitmenschen“, sagte Bauer mit Dank an die engagierten Frauen. Die Mitmenschlichkeit des Frauenkomitees unterstrich auch Wolfgang Cerne vom Sappi-Betriebsrat. Die musikalische gute Seele des Nachmittags war Willi Teibinger, der die Gäste mit der Harmonika unterhielt.

Wilder Oktober in der Allerleierei!

Nach einem vorübergehenden Ortswechsel auf Grund von Sanierungsarbeiten ist der moderne Bauernladen im Ortskern von Laßnitzhöhe ab sofort wieder zurück in den gewohnten Räumlichkeiten im GPZ Laßnitzhöhe.

Aus diesem schönen Anlass hat man sich für den Oktober ein tolles Programm für Sie überlegt! (siehe Infokasten)

Breit gefächertes Sortiment. FOTO: Steirerin

Das Sortiment in der Allerleierei ist breit gefächert und reicht von feinen alkoholischen und antialkoholischen Getränken über köstliches Brot, Fleisch aus artgerechter Haltung bis hin zu wunderbaren Süßigkeiten, erntefrischem Obst & Gemüse uvm.

Wenn Ihnen bereits jetzt das Wasser im Mund zusammen läuft, dann probieren Sie doch bei Gelegenheit das Mittagsgericht aus – Sie werden begeistert sein! Auf den Tisch kommen mit viel Liebe und nur mit den besten regionalen Zutaten zubereitete Gerichte. Der Menüplan wird wöchentlich neu erfunden und findet sich auf der Website www.allerleierei.at oder auf der Allerleierei Facebookseite facebook.com/ allerleierei

Termine:

Verkostungen im wilden Oktober:

6. Oktober von 10-14 Uhr
Frau Pfeiffer: Getreide und verschiedene Öle
12. Oktober von 9-12 Uhr
Maria Rath: Mehlspeisen, Brot und Gebäck
19. Oktober von 10-16 Uhr
Feinschmeck-Suppen (neu im Sortiment)
25. Oktober 10-15 Uhr
Konditorei Handl: Kompass-Pralinen und anderes
27. Oktober 10-14 Uhr
Frau Schreiber: Säfte und Schnäpse

Hohe Auszeichnung

In Werndorf beging Bürgermeister Willi Rohrer mit einem Platzkonzert der Jugendkapelle seinen 60. Geburtstag. Gefeiert wurde das sonnige Open Air wie ein harmonisches Fest in einer Großfamilie. Freunde, Vereine, Weggefährten fanden für den Jubilar sehr persönliche Worte.

LR Ursula Lackner ehrte Rohrer mit der Viktor-Adler-Plakette, der höchsten Auszeichnung der Sozialdemokratie. Rohrer kam vor 43 Jahren durch die Junge Generation zur SPÖ. „Es hat mir damals schon getaugt, für die Leute etwas zu tun“, sagt Rohrer, den sein Vorgänger Roman Blattl in die Gemeindepolitik holte. Nach sieben Jahren als Vizebürgermeister ist Rohrer seit 21 Jahren Ortschef der 2.400 EinwohnerInnen zählenden Gemeinde, die er unter Einbeziehung aller politischen Fraktionen in einem guten Miteinander prägte. Und obwohl Werndorf in dieser Zeit wirtschaftlich stark wuchs, blieb sein dörflicher Charakter erhalten. Viele Grünflächen wurden nicht versiegelt, sondern zu feinen Parkanlagen herausgeputzt und Werndorf mit seinem vielfältigen Kulturprogramm zu einem Spitzenreiter der Region. „Allein hätt’ ich das nicht machen können, ohne die Mitarbeiter der Gemeinde, Gemeinderäte, Vereine und den Rückhalt in meiner Familie wäre das nicht gelungen“, sagt Rohrer bescheiden und überreicht unter Standing Ovations der Gratulanten gerührt 21 rote Rosen an seine Gattin Gerlinde.

Auf sie ist Verlass

Die Freiwillige Feuerwehr Haselsdorf Tobelbad feierte ihr 95-jähriges Bestehen und zugleich den Abschnittsfeuerwehrtag und lud zur „Steirischen Nacht“.

Alle Feuerwehren des Abschnitts waren anwesend und verdiente Kameraden durften sich über Auszeichnungen freuen. Für die nötige Stimmung sorgten im Rahmen des offiziellen Teils die Blasmusik Lieboch und ab 20 Uhr die beliebte Band „San Fia Nix“.

HBI a. D. Peter Zeiller, Bgm. Hubert Holzapfel, NAbg. Karin Greiner, Vzbgm. Sabine Resch und GK Christian Oswald.

In großer, gemütlicher Runde wurde gefeiert und auf die Zukunft der Gemeinde mit ihrer Feuerwehr angestoßen. Auch Nationalratsabgeordnete Karin Greiner war vor Ort, um die Ehrungen vorzunehmen. „Die Bevölkerung weiß, dass sie sich auf die Feuerwehr verlassen kann - danke“, so Greiner in ihrer Ansprache.

Neuer Vize für Werndorf

Nach 23 Jahren im Gemeinderat, davon 14 Jahre als Vizebürgermeister, legte Thomas Ebli aus beruflichen Gründen seine Funktionen im Gemeinderat zurück.

Am 16. Juli wurde mit den Stimmen aller Fraktionen Alexander Ernst zum neuen Vizebürgermeister gewählt. Bürgermeister Willi Rohrer:

Thomas Ebli gratulierte seinem Nachfolger Alexander Ernst.

„Mit dem Rücktritt von Thomas Ebli verliere ich einen erfahrenen, kompetenten und loyalen Stellvertreter, auf den ich mich stets verlassen konnte. Mit Alexander Ernst gewinne ich einen jungen dynamischen Vizebürgermeister, der schon in den ersten Wochen seiner Tätigkeit das in ihn gesetzte Vertrauen bestätigt hat.“

Gemeinsam mehr erreichen

Vor einem Jahr hat die Marktgemeinde Gratwein-Straßengel die Pforten des BürgerBeteiligungsBüros B3 geöffnet. Zum 1-Jahres-Jubiläum lud die Gemeinde zu einem Tag der offenen Tür ein.

„Mir ist es ein großes Anliegen, dass die Bürgerbeteiligung in unserer Gemeinde ernst genommen wird. Dafür setze ich mich seit 2014 ein, denn eine Gemeinde muss die Anliegen der BürgerInnen hören und ernst nehmen“, betont Vizebürgermeisterin Doris Dirnberger.

Astrid Schatz wurde von der Gemeinde beauftragt, die Bürgerbeteiligung zu koordinieren. Ihr Büro findet man im B3. Zu den Öffnungszeiten - Mo, Mi und Fr von 10 bis 13 Uhr und Mi von 16 bis 19 Uhr - ist das B3 Informationsdrehscheibe und erste Anlaufstelle für Ideen der BürgerInnen.

Zusätzlich gibt es mittlerweile diverse Angebote von Vereinen bzw. Partnern in Form von Sprechstunden und Vorträgen oder andere Veranstaltungen. Besonders stolz ist man darauf, dass es viele Bürgergruppen gibt, die ihre Projekte in der Gemeinde vollkommen ehrenamtlich umsetzen - als da wären das Repair Cafe, der Kost-Nix-Laden, das wunderbare Familienfest oder die Lesungen der biografischen Erzähl- und Schreibwerkstätte. Einen Überblick über Partner, Projektgruppen und die Vielfalt der BürgerInnenbeteiligung finden Sie unter www. gratwein-strassengel.gv.at oder auf den Facebook Seiten der Gemeinde und der Bürgerbeteiligung.

Das erfolgreiche Team des B3. FOTO: Katharina Urdl-Neuhold

Einer der Projektpartner ist der Verein Weitblick – Beratung für Frauen und Mädchen in GUNord. Oft stehen Frauen vor scheinbar unüberwindbaren Herausforderungen und Fragen bzw. Situationen - da hilft es, sich professionelle Unterstützung zu holen. Und die gibt es jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 Uhr kostenlos und anonym für alle Frauen und Mädchen der nördlichen GU-Gemeinden. Persönliche Terminvereinbarungen sind zusätzlich unter 0650/300-74-19 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Termine:

Kost-Nix-Laden: JEDEN Samstag von 9.30 bis 12.00 Uhr Repair Cafe: 29. September, MZH Gratwein von 10.00 bis 15.00 Uhr
Biografische Erzähl- und Schreibwerkstatt: 24. September und 10. Oktober, B3, 18.00 Uhr
Verein Weitblick: Kick Off der Frauen- und Mädchenberatung im B3 am 12. Oktober um 15.00 Uhr. Ein Kennenlernen bei Speis und Trank - Anmeldung wird erbeten: Mag. Doris Puschitz, 0650/3007419 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Juristische Beratung für Frauen und Mädchen, nächster Termin 10. Oktober
Psychologische Beratungen für Frauen und Mädchen, nächster Termin 3. Oktober Die Beratungen sind anonym und kostenlos und finden im B3 von 9.00 bis 11.00 Uhr statt.
Frauen-Arbeit-Pension - Was Frauen in Hinblick auf die Pension schon jetzt bedenken sollten: Ein kostenloser Vortrag und Austausch mit Mag. Birgit Schellnegger-Weinberger am 9. November von 9.00 bis 11.00 Uhr. Anmeldungen unter 0650/3007419 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen

  • Dieser Inhalt ist: Redaktioneller Beitrag
Letzte Änderung am Mittwoch, 19 September 2018 10:35

Das könnte Sie auch interessieren!