Die Habsburger in Rein

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Ein Schwerpunkt der heurigen Ausstellung „Ein Blick hinter Klostermauern“ ist den Habsburgern gewidmet, deren Spuren im Stift Rein zu sehen sind. Neben einer ritterlichen Liebesgeschichte, bibliophilen Kostbarkeiten über die Eisenbahn oder dem Grab eines eisernen Herzogs führen viele Details zur Geschichte unseres Landes.

Kaiser Maximilian (1459-1519) ist einer der populärsten habsburgischen Kaiser. Er leitete den  Aufstieg der Dynastie zur Weltmacht ein. In die Regentschaft des „letzten Ritters“ fällt die Zeitenwende vom Mittelalter zur Renaissance.

Sein Todestag jährt sich heuer zum 500. Mal, Anlass für zahlreiche Ausstellungen und Dokumentationen in ganz Österreich. Stift Rein wartet dazu mit einer Besonderheit auf und zeigt eine Erstausgabe des von Kaiser Maximilian verfassten Ritterromans „Theuerdank“.  Darin beschrieben ist seine Brautfahrt zu Maria von Burgund. Als Versepos zu lesen sind die Abenteuer, Gefahren und Prüfungen, die der 18- jährige Ritter Theuerdank (Maximilian) auf der Reise zum „ehrenreichen Fräulein“ zu bewältigen hatte. Das Werk zeichnet sich vor allem durch 118 prächtige, händisch kolorierte Holzschnitte aus, mit denen die einzelnen Kapitel illustriert sind.  Ausgewählte Fotografien davon sind in der Ausstellung zu sehen. Gezeigt wird auch das Grab von Herzog Ernst dem  Eisernen, der mit seiner ersten Gattin  Margarethe von  Pommern in einer Seitenkapelle der  Basilika seine letzte Ruhestätte fand. Er war der Groß vater von Kaiser  Maximilian. Erstmals stellt Stift Rein auch  Fragmente seines Grabgewandes aus, ein Seidensamt mit Goldbroschierung. „Das Gewandfragment ist auf purpurfarbenem Grund mit einem Blumenmuster und den reihenweise  angeordneten Abzeichen des Tuchordens von  König Wenzel von Böhmen in Lila und Gold überzogen“, gibt Stiftshistorikerin  Elisabeth Brenner Einblick in die geschichtsträchtige Ausstellung. Durch die Freundschaft eines Reiner  Abtes mit dem Steirischen Prinzen Erzherzog Johann gibt es auch dazu im Stift Rein viel zu sehen und zu  entdecken. 

"Ein Blick hinter die Klostermauern"

Tägliche Führung um 10.30 und 13.30 Uhr ohne Anmeldung. Für Gruppen ab 15 Personen ganzjährig Führung nach Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 03124 51621 53. 

Frisch auf den Tisch

Ab 19. April laden im Jagawirt wieder regionale Schmankerln und ausgesuchte Weine zum  Verweilen ein!

Auf der Karte finden sich verschiedene Waldschweingerichte mit Gemüse aus eigenen Hügelbeeten. Auch die Waldschweine kommen aus eigener Landwirtschaft und werden außerdem zu Würstel und Speck verarbeitet, welche käuflich erworben werden können. Die urigen Stuben und der schöne Gastgarten sind der perfekte Rahmen für Hochzeiten und Gesellschaften und dafür, das ländliche Flair zu genießen.

 

 Wirtshaus Jagawirt

Familie Goach

Sommereben 2

8511 St. Stefan ob Stainz

+43  (3143) 8105

Herzliche Gastfreundschaft beim Jagawirt.

30 Jahre Bibliothek Raaba-Grambach

Die Bibliothek in Raaba-Grambach feierte ihr 30-jähriges Bestehen.  Die Erfolgsgeschichte hat ihre Wurzeln im Jahr 1989, als auf Initiative des damaligen Gemeindekassiers Josef Gangl eine Bibliothek im Keller des alten Gemeindeamtes installiert wurde.

Ehrenamtliche Bibliothekarin der ersten Stunde war Erika Gorbach, die Bücher ankaufte,  katalogisierte und die Bevölkerung um Bücherspenden bat.

Grund zum Feiern: Bgm. Karl Mayrhold, Erika Gorbach, Bgm. a. D. Josef Gangl und LR Ursula Lackner. FOTO: Edith Ertl

 „Wer Bücher liest, schaut in die Welt und nicht nur bis zum Zaun“,  zitierte Bürgermeister a. D. Josef Gangl in seinem Rückblick Johann Wolfgang von Goethe. Heute  können 10.000 Medien, von den  neuesten Bestsellern bis zu Hörbüchern,  Magazine und Spiele entlehnt  werden. Die Festrede hielt LR Ursula Lackner, die auf die  Bedeutung des Lesens verwies. Lesen sei der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben,  betonte die Bildungslandesrätin, und Bibliotheken Begegnungszentren für alle  Generationen.  Unter den Gästen  begrüßte Bürgermeister Karl Mayrhold den Leiter des Lesezentrums Steiermark Wolfgang Moser und dankte  Bibliotheksleiterin Veronika Hausch und Gabi Bühler für ihr  Engagement. Die musikalische  Umrahmung kam von Schülern der Musikschule unter der Leitung von Willi Berghold. Gefeiert wurde mit Leseheldin Pia Pfiffig und Lesungen der  Autoren Gottfried Hofmann-Wellenhof und Klaudia Blasl.

Obmannwechsel im Trachtenverein

Bei der Hauptversammlung der Grazerfelder z‘Kalsdorf erfolgte ein  Obmannwechsel. Motor des Heimat- und Trachtenvereins Robert Hafner übergab die Führung des 130 Mitglieder zählenden Vereins an Lukas Friedl, bleibt aber der Tanzgruppe als Obmann-Stellvertreter und Tanzmeister erhalten.

Hafner gründete im September 2011 den Trachtenverein, dessen Aushängeschild die Tanzgruppe ist. 

R. Hafner (2.v.r.) übergab die Leitung des Trachtenvereins an L. Friedl (4.v.r.), LAbg. O. Wieser (links). FOTO: KK

Unter seiner Leitung nahmen die Tänzer an zahlreichen Wertungstänzen teil. 2017 gewannen  D‘Grazerfelder z‘Kalsdorf in der höchsten Wertungsklasse Gold und wurden im Vorjahr zur besten  steirischen Trachtentanzgruppe gekürt. Längst ist der Trachtenverein zu einem tanzenden Botschafter von Kalsdorf geworden, der aus dem Kulturleben nicht mehr wegzudenken ist. Hafner blickt auf gesellschaftliche  Höhepunkte, wie die Fahnen weihe 2015 mit Teilnahme beinahe aller steirischen Trachtenvereine oder das Steirische Volkstanzfest 2017. Lukas Friedl ist seit Jahren eine tragende Säule des Vereins. Der EDV-Systemingenieur machte zudem im Vorjahr mit Caroline Hold als Kalsdorfs Faschingsprinzenpaar Furore. Der scheidende Obmann wurde von LAbg. Oliver Wieser, Bürgermeister Manfred Komericky,  Vizebürgermeisterin Karin Boandl-Haunold und Bürgermeisterin a.D. Ursula Rauch bedankt.

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  • Dieser Inhalt ist: Redaktioneller Beitrag
Letzte Änderung am Freitag, 12 April 2019 10:05

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