Eintauchen in die Welt der Comics

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Die „1. österreichische Comic.Schule“ in Gratwein-Straßengel feiert ihren 10. Geburtstag und steht allen Comic-Fans offen.

Der Zeichner Gerry Lagler gründete 2008 diese „creative Einrichtung“, um junge und jung  gebliebene Menschen zu IllustratorInnen im Bereich Comic/ Cartoons auszubilden. Seit damals finden laufend Comic-Workshops im Rahmen der Jugend- u. Erwachsenenförderung in Schulen, diversen Institutionen und  universitären Einrichtungen statt. Aber  damit nicht genug: Im neuen „ComiXeum“  finden sich Comics und Graphic Novels von A wie Asterix bis Z wie Zorro. Action-, Krimi-, Western-, Science Fiction- und Horror-Comics soweit das Auge reicht, Comic-Alben, Mangas, Graphic Novels von berühmten AutorInnen und IllustratorInnen wie Marjana Satrapi, Joe Sacco oder Art Spiegelman, österreichische Comics, Batman, Superman und alle anderen Helden - insgesamt sind über 1000 Comics zu bestaunen. Informationen über besondere Eigenschaften, Techniken und vor allem die Geschichte der Comics werden geboten, berühmte internationale IllustratorInnen und deren Figuren, aber auch heimische Künstler aufgelistet. Und dass die Strassengler KirchenMaus, die Schöcklhex’ und alle andere steirischen    Comic.Stars auch anwesend sind, wird kaum jemanden überraschen. Ein besonderes Highlight ist die „ComicCapelle“, wo ein Triptychon-Altar den heiligen Franziskus, des heiligen Nikolaus und den heiligen Lukas zeigt. Weiters erwartet die BesucherInnen ein sehr schräger Comic-Kreuzweg und in kleinen Seitenaltären sind alle Weltreligionen vertreten. Eine Comic-Galerie bietet zudem heimischen und internationalen Nachwuchs-IllustratorInnen die Möglichkeit, ihre Werke zu zeigen.

Die „1. österreichische Comic.Schule“, „ ComiXeum“ und „ComicCapelle“ sind von Montag bis Freitag von 15.00 bis 18.00 Uhr zu erleben.

Nähere Informationen: 0664 5610548 oder  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Paul Pizzera kommt wieder nach Bärnbach

Der gebürtige Hitzendorfer Paul Pizzera ist bekanntlich „der“ Aufsteiger in der österreichischen Kabarett- und Austropop-Szene - spätestens seit er gemeinsam mit Otto Jaus mit der Single „Jedermann“ und dem gemeinsamen Album „Unerhört solide“ auf Platz eins der Charts stürmte.

Tickets sichern - Paul Pizzera und Otto Jaus spielen im Herbst noch einmal in der Sporthalle Bärnbach! FOTO: Ludwig Rusch

Darum ist es kein Wunder, dass Pizzera mittlerweile in den größten Hallen des Landes auftritt – nicht nur vor der Grazer Stadthalle, nein, selbst vor der Wiener Stadthalle hing vor kurzem das „Ausverkauft“-Schild. 11.000 (!) Besucherinnen und Besucher waren Ende Februar beim bisher größten Auftritt des 29-jährigen Steirers dabei. Doch die Erfolgswelle bedeutet nicht, dass Pizzera vergessen hat, wo er herkommt – im Gegenteil:

Die „Rampensau“ spielt weiterhin auch in kleineren Veranstaltungsorten – und darum dürfen sich die Fans aus Voitsberg und Umgebung schon jetzt auf den Herbst freuen. Denn da kommen Pizzera & Jaus am 4. und 5. Oktober neuerlich in die Sporthalle in Bärnbach. Wer Tickets für die Auftritte in der  Lipizzanerheimat will, sollte sich beeilen: „Normalerweise“ sind die Pizzera/Jaus-Shows mehr als rasch ausverkauft.

Apropos Kabarett: Schon am 27. März gibt’s ein  weiteres Highlight im Bezirk. Denn da kommt Luis aus Südtirol mit seinem Programm „Oschpele“ um 19.30 Uhr ins Bärnbacher Volkshaus. Der Südtiroler ist
 bekannt für seinen  erdigen Schmäh und hat auch viele Fans im  Bezirk  Voitsberg.

Täuschendes und Dampfendes

Mit einem Blick hinter Klostermauern präsentiert Stift Rein historische Schätze der Stiftsbibliothek. So stehen im Mittelpunkt der heurigen Ausstellung zwei bibliophile Kostbarkeiten, die nostalgische Dampflokomotiven fauchen lassen und staunende Besucher auf die Spuren der Illusionsmalerei führen.

Ein Album mit Lithographien, die an die Eröffnung der Südbahnstrecke im 19. Jahrhundert erinnern, lässt Eisenbahnerherzen höher schlagen.

Die seinerzeit Graf  Wickenburg gewidmeten Bilder zeigen die Dampflok an Stationen zwischen Semmering und Leibnitz. Zu sehen ist die Eisenbahn unter anderem bei ihrer Fahrt über die Badlwand, mit Blick auf die  Wallfahrtskirche Maria-Straßengel oder im alten Grazer Hauptbahnhof. Dass die Trasse Wien-Triest über den Semmering gebaut wurde, geht auf Erzherzog Johann zurück. Mit dem Steirischen Prinzen wird auch sein Weggefährte, der Reiner Abt Ludwig Crophius (1792–1861) vorgestellt. Beide historische Persönlichkeiten führten in der Steiermark bedeutende technische, kulturelle und wirtschaftliche Neuerungen ein.

Die Basilika und die historischen Säle von Stift Rein sind reich an barocker  Illusionsmalerei. Ein in der Stiftsbibliothek kürzlich gefundenes Lehrbuch des Jesuiten Andrea Pozzo (1642–1709) zeigt die Kunst der Maler, das Auge des  Betrachters zu täuschen.

Zu sehen ist die  Ausstellung ab 23. März bei täglichen Führungen um 10.30 Uhr und 13.30 Uhr bis Jänner 2019

Eintritt: 8 Euro,
Ermäßigung für Schüler, Senioren und Gruppen (www.stift-rein.at).

Die Dampflok war im 19. Jh. ein vielbestauntes Objekt, die Wallfahrtskirche Maria-Straßengel ist es noch immer. FOTO: Stift Rein/Höfler

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  • Dieser Inhalt ist: Redaktioneller Beitrag
Letzte Änderung am Dienstag, 20 März 2018 15:10

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